„Kunst im Gespräch“ II/2017: Ausstellungsvergütung
mit Elke Pietsch, Kuratorin und ehemals Galeristin, und Priska Streit, ehemaliges Vorstandsmitglied im BBK und Expertin zum Thema.

13. Dezember 2017, 17:00 Uhr
Eine Veranstaltung zur Ausstellung „Überlagerungen“ 25 Jahre GEDOK
boesner Projektraum | Spinnereistr. 7 | 04179 Leipzig
Eintritt frei

Seit vielen Jahren werden von KünstlerInnenverbänden nicht nur angemessene Honorare bei Ausstellungen gefordert, sondern auch eine gesetzliche Verankerung zur Durchsetzung. Für bildende KünstlerInnen gibt es bis heute keine Gebührenordnung, sondern nur Richtlinien, wie sie z. B. vom Bund Bildender Künstlerinnen und Künstler oder von ver.di erarbeitet wurden. Doch die wenigsten können überhaupt vom Verkauf ihrer Werke leben. Eine von vornherein vorgeschriebene Vergütung würde dem Abhilfe schaffen, weil sich eine Diskussion darüber erübrigen würde. Ein Gespräch über Ausstellungs- und Mitwirkungsvergütungen, Richtlinien, gesetzliche Lücken sowie die Probleme bei der Durchsetzung, auch in Bezug auf Leipzig.

http://initiativeausstellungsverguetung.de


„Kunst im Gespräch“ I/2017: Ein Vierteljahrhundert
mit Ute Hartwig-Schulz, Leiterin Künstlergut Prösitz und Christine D. Hölzig, Kunsthistorikerin

14. November 2017, 18 Uhr im Haus des Buches, Gerichtsweg 28, Leipzig. Eintritt ist frei.

Kunst ist nicht nur Berufung, sondern ein Beruf, der neben Kreativität und Können an Kunstschaffende vielfältige Anforderungen stellt. Freiberuflich tätig, arbeiten sie auf unsicherem Boden und oftmals erschweren familiäre Verpflichtungen besonders das Schaffen von Künstlerinnen. Damit verfestigen sich die bis heute bestehenden ungleichen Chancen auf dem Kunstmarkt.
Das Künstlergut in Prösitz hat sich dieser Problematik angenommen und bietet Künstlerinnen mit Kind seit 25 Jahren Freiräume. Stipendiatinnen aus Deutschland, Großbritannien, Italien, Österreich, Polen, Schweiz, Spanien u. a. Ländern erschaffen in Prösitz Kunstwerke, die den Weg in öffentliche Ausstellungen finden.

Das Buch „Ein Vierteljahrhundert“ (Sax-Verlag 2017) vermittelt einen Blick auf bildende Kunst im Bereich von Skulptur und Installation und beleuchtet die künstlerische Existenz zwischen Mutterschaft, Idealismus und Broterwerb.


„Kunst im Gespräch“ III/2016
Ilka Wonschik, Kunsthistorikerin über Chava Pressburger, Künstlerin

3. November 2016, 18 Uhr im Café Wagner, Richard-Wagner-Platz 1, Leipzig. Eintritt ist frei.

Dr. Ilka Wonschik lernte Chava Pressburger während ihrer Recherche zu ihrem Buch „Es war wohl ein anderer Stern, auf dem wir lebten … – Künstlerinnen in Theresienstadt“ kennen. Von Pressburgers Kunst tief berührt, entschloss sie sich, Leben und Werk der Künstlerin in einer Künstlermonographie vorzustellen, die vor kurzem erschienen ist.
Die Beweggründe, dieses Buch zu schreiben, und ihre Gespräche mit der Künstlerin in ihrem Atelier in Israel sind diesmal Themen von „Kunst im Gespräch“. Pressburger (geb. 1930) erlebte die Shoah und musste sich, nachdem sie 1948 nach Israel ausgewandert war, weiterhin mit Gewalt und Krieg auseinandersetzen. Dies hat stark ihre Kunst beeinflusst, und heute – in Zeiten des Terrors – sind ihre Bilder und Papierarbeiten zu einem schmerzlichen Brückenschlag zwischen Vergangenheit und Gegenwart geworden.


„Kunst im Gespräch“ II/2016
Michaela Weber im Gespräch mit der Kuratorin, Autorin und Lektorin Heidi Stecker über die Arbeit mit Worten und Bildern in Kunst und Wissenschaft.

11. Mai 2016, 18 Uhr im Café Wagner, Richard-Wagner-Platz 1, Leipzig. Eintritt ist frei.

„Kunst im Gespräch“ – eine Gesprächsreihe der GEDOK Leipzig – stellt die beruflichen Wege und Erfahrungen von Frauen in der Kunst und Kreativbranche vor. Heidi Stecker arbeitet im Museums- und Ausstellungsbereich, ist in der Wissenschaft und kulturellen Bildung tätig. Sie war Lehrbeauftragte an der Universität Leipzig und ist seit 2015 Dozentin für zeitgenössische Kunst an der Dresden International University.


„Kunst im Gespräch“ I/2016
Michaela Weber im Gespräch mit der blinden Autorin, Moderatorin und Sozialpädagogin Jennifer Sonntag am 10. März 2016, 19 Uhr im Haus des Buches / Literaturhaus, Literaturcafé. Eintritt frei.

Es gibt sie, die Frauen, die in der Kunst oder der Kreativbranche ihren Weg gehen. „Kunst im Gespräch“, eine Gesprächsreihe der GEDOK Leipzig, soll ein Podium sein, ihre beruflichen Wege und Erfahrungen, ihre Leidenschaft für die gewählte Profession vorzustellen. Im ersten von vier Gesprächen im Jahr 2016 spreche ich mit Jennifer Sonntag über ihr „blindes Verstehen“ der Welt und ihre Art, mit ihren Worten die Welt zu beschreiben.


Fotokurse
„Bilder am Wegesrand“: große wie auch kleine Motive unterwegs entdecken in winterlicher Landschaft –zusammen mit der Fotografin Michaela Weber. Und im Anschluss daran die Funde gemeinsam betrachten, um den einen oder anderen Blickwinkel vielleicht neu zu setzen.

Wann: So., 24. Januar 2016, 10-14 Uhr. Wo: KULTURFABRIK LEIPZIG / Frauenkultur e.V. Leipzig, Windscheidstraße 51. Teilnahmegebühr: 8,- / 6,- Euro (ermäßigt).


Kunst im Gespräch
Michaela Weber im Gespräch mit Annetta Militzke, Verlegerin am 1. Oktober 2015, 19 Uhr im Haus des Buches / Literaturhaus, Literaturcafé. Eintritt frei.

Es gibt sie, die Frauen, die in der Kunst oder der Kreativbranche ihren Weg gehen. „Kunst im Gespräch“, eine neue Gesprächsreihe der GEDOK Leipzig, soll ein Podium sein, ihre beruflichen Wege und Erfahrungen, ihre Leidenschaft für die gewählte Profession vorzustellen. Den Auftakt bildet ein Gespräch über den Weg der Verlagsinhaberin Annetta Militzke zwischen Berufung, Kreativität und Management.


„Neue Bahnen. 2015“ im mdr
Eröffnung der letzten Station der Ausstellung „Neue Bahnen“ am 28. September um 19 Uhr im mdr, Kantstraße 71-73 in Leipzig. Künstlerinnen der GEDOK Bonn und Leipzig zeigen gemeinsam im mdr ihre Werke bis zum 27. Januar 2016. Meine Fotografie „Aamsveen, Grenzwaldweg“ ist Teil dieser Ausstellung.


Fotokurse
Nächster Kurs: Aktfotografie am 17. Oktober von 10 bis 15 Uhr im Contorhaus Leipzig mit einem weiblichen Modell. Anmeldungen sind bis zum 13. Oktober möglich.


Die „Nacht der Kunst“ naht
Am 5. September werde ich gemeinsam mit vielen anderen Künstlern auf der Georg-Schumann-Straße in Leipzig zum Kunstfestival „Nacht der Kunst“ ausstellen. Von 16 bis 24 Uhr werden die Türen geöffnet. Im Glashaus am Viadukt (Georg-Schumann-Str. 294) zeige ich Fotografien meiner Serie „Imagination“, aber auch Bücher und wie Bücher entstehen. Ich freue mich schon auf die mitausstellenden Künstlerkollegen, viele Besucher und viele neugierige Fragen!

Mehr Informationen zur NdK gibt es unter http://ndk-leipzig.de/ oder auf facebook/nachtderkunst.


„Neue Bahnen. 2015“
Die Künstlerinnen der GEDOK Bonn und Leipzig zeigen gemeinsam in der Wanderausstellung „Neue Bahnen. 2015“ ihre Werke. Meine Fotografie „Aamsveen, Grenzwaldweg“ ist Teil der Ausstellung, die am 22. Juli im Sächsischen Landtag in Dresden eröffnet wird.

26. April bis 17. Mai Künstlerforum Bonn – 22. Juli bis 20. August Sächsischer Landtag Dresden – 28. September bis 31. Dezember mdr, Alte Börse, Leipzig


Ausstellung „Israel. Normalität eines Landes“ in der Alten Synagoge Essen
Vom 12. Mai bis 28. Juni ist die Ausstellung mit meinen Fotografien und den Gedichten von
Varda Genossar in der Alten Synagoge, Edmund-Körner-Platz 1, 45127 Essen zu sehen. Zur Ausstellungseröffnung am 12. Mai um 19 Uhr werde ich über mein Fotoprojekt erzählen.
Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. Offen Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr.

Das Begleitbuch zur Ausstellung ist im Verlag Hentrich & Hentrich erschienen.


2. Preis beim 18. Frauenpreis der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag
Mit großer Freude kann ich mitteilen, dass ich am 16. März 2015 für mein Fotografieprojekt „Imagination“ den 2. Preis bei der Verleihung des 18. Frauenpreises im Sächsischen Landtag erhalten habe. Die Fotoserie „Imagination“ zeigt die Empfindungen von Blinden und Sehbehinderten zum Thema Schönheit, dazu gehören auch Interviews über ihre Erfahrungen.
„Mit der Ehrung verbinden wir selbstverständlich aber den Dank an alle, die sich für die Belange der Gleichstellung in ganz unterschiedlichen Bereichen einsetzen.“, so Iris Raether-Lordieck, Sprecherin für Gleichstellungspolitik der Fraktion.


„Imagination“ – Fotografien/Einzelausstellung
Die en passant Galerie GEDOK Leipzig zeigt vom 1. November 2014 bis 31. Januar 2015 „Imagination“ – Schönheit aus der Perspektive von Blinden und Sehbehinderten. Was ist Schönheit, wenn man sie nicht mehr visuell wahrnehmen kann? Wir erfahren sie zwar über unsere Sinne, doch empfinden sie über die dabei ausgelösten Gefühle: die Erfahrung von Schönheit hängt nicht allein vom Sehen ab.

Haus des Buches, 1. Etage, Gerichtsweg 28 in Leipzig. Offen Montag bis Freitag, 10 bis 18 Uhr und zu Veranstaltungen, Eintritt frei. Künstlerinnengespräch am 6. November, 18 Uhr, im Haus des Buches, 1. Etage, Saal 2. Eintritt frei.


Foto-Ausstellung zu den „23. Tagen der Jüdischen Kultur Chemnitz“
Vom 8. bis 23. März, zu den „23. Tagen der Jüdischen Kultur Chemnitz“, zeigt das Galerie-Café „Lehmanns Café“ meine Foto-Ausstellung mit den Gedichten von Varda Genossar „Israel. Normalität eines Landes“. Eröffnung ist am 12. März um 19.30 Uhr. Die Ausstellung wird bis zum 12. Juni zu sehen sein. Lehmanns Café, Markersdorfer Str. 112, Chemnitz. Der Eintritt ist frei. Das Begleitbuch zur Ausstellung ist im Verlag Hentrich & Hentrich erschienen.


Ausstellung „Israel. Normalität eines Landes / Normality of a Country“ in Berlin
Vom 24. November bis 22. Dezember ist die Ausstellung mit meinen Fotografien und den Gedichten von Varda Genossar im Foyer des Jüdischen Gemeindehauses, Fasanenstraße 79-80 in Berlin zu sehen. Ausstellungseröffnung ist am 24. November um 15 Uhr. Der Eintritt ist frei. Mit freundlicher Unterstützung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Sparkasse Leipzig. Unter der Schirmherrschaft der Botschaft des Staates Israel. Das Begleitbuch zur Ausstellung ist im Verlag Hentrich & Hentrich erschienen.


Oktober 2012: Begleitband „Jüdische Ärzte in Schöneberg. Topographie einer Vertreibung“
Der Verein „Wir waren Nachbarn”, frag doch! zeigt in Kooperation mit dem Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, Abt. Bildung, Kultur und Sport die gleichnamige Ausstellung bis zum 7. Oktober täglich von 8 bis 20 Uhr bei freiem Eintritt im Rathaus Berlin-Schöneberg, John-F.-Kennedy-Platz 1. Zur Finissage am 7. Oktober, 17 Uhr, lesen die Schauspieler Maria Hartmann und Dietrich Mattausch aus Briefen von Dr. Wolff und Dr. Peltesohn an ihre Kinder. Der von mir gestaltete Begleitband zur Ausstellung ist im Verlag Hentrich & Hentrich Berlin erschienen und kann hier bestellt werden.